exomed GmbH - Veterinärlabor

mit Spezialisierung auf Parasitendiagnostik und Exotenmedizin

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Häufigste Fragen (Reptilien und Amphibien Kotproben) Q&A

Kotprobe / Kotuntersuchung beim Reptil (Schildkröten, Bartagamen, Leopardgeckos, etc.) untersuchen lassen und warum?

Reptilien (Schildkröten, Schlangen, Bartagamen, Geckos, Leguane, usw.) haben sehr häufig Parasiten. Die Parasiten bieten den Tieren keinen Nutzen und können sich besonders unter Terrarienbedingungen dramatisch anreichern. Ein hochgradiger Befall kann so zu Krankheitsanzeichen führen (z.B. Fressunlust, Abmagerung, Dehydratation, sogar „Hin-und-her-Rennen“). Reptilien zeigen jedoch nicht immer äußerlich sichtbare Anzeichen, dass sie mit Parasiten infiziert sind. Einzelne Parasiten unterscheiden sich in ihrer krankmachenden Eigenschaft, deshalb sollten diese genau identifiziert werden (Stichwort Diagnose). Um parasitären Krankheiten vorzubeugen, sollten alle Reptilien und Amphibien auf Parasiten („Innenparasiten“ oder „Endoparasiten“) untersucht und, wenn eine Infektion diagnostiziert wurde, dann dringend auch behandelt werden. Insbesondere vor der Hibernation („Winterstarre“) sollten die Tiere untersucht werden, damit sie parasitenfrei in die Winterstarre gehen.

Was muss ich ankreuzen zum Parasitennachweis bei der Kotprobe?

Auf unseren Einsendeschein findet sich ein Reiter „Parasitologische Untersuchung“ (zum Nachweis von Endoparasiten). Genau dieser weist die allermeisten Parasiten bei Reptilien und Amphibien im Darm nach (Oxyruiden, Einzeller, Blastozystis, Askariden, uvm). Dies ist der Sinn der Kotuntersuchung.

Wann sollten Kotproben spätestens untersucht werden?

Wichtig ist eine Untersuchung vor der Winterruhe. Es bietet sich hier der Zeitraum Juli/August/ spätestens September an. Die Therapie eines Wurmbefalls dauert ca. einen Monat. Anschließend sollten die Tiere unbedingt nochmals auf Parasitenfreiheit kontrolliert worden (Kontroll-Kotuntersuchung). Insbesondere bei Landschildkröten dauert die Darmpassage ca. eine Woche, daher sollten die Tiere noch zwei Wochen Wurmkur-Applikation aktiv sein und selbständig fressen. 

Reicht eine einmalige Kotprobe/Kotuntersuchung pro Jahr?

Reptilien lassen sich weder impfen noch anderweitig regelmäßig auf Erkrankungen veterinärmedizinisch kontrollieren. Insofern ist es durchaus sinnvoll, die Tiere vor und nach der Hibernation auf Endoparasiten untersuchen zu lassen. Insbesondere bei Landschildkrötenhaltung im Frühbeet senkt man so die Kontamination des Außengeheges mit Parasiten-Stadien deutlich!

Was heißt es, wenn keine Parasiten nachgewiesen wurden in der Kotprobe?

In der Kotuntersuchung werden Parasitenreproduktionsprodukte (Wurmeier, Dauerstadien von Einzellern, etc.) nachgewiesen. Sind diese nicht nachweisbar, heißt das nicht zwangsläufig, dass das Tier derzeit keinen Parasitenbefall hat. Wichtig ist also, regelmäßig frische Proben untersuchen zu lassen. Eine einmalige Kotuntersuchung auf Parasiten, die negativ verlaufen ist, ist kein Garant für Parasitenfreiheit! Es heißt aber auch, dass das Reptil/Amphib in diesem Moment keine infektiösen Parasitenstadien ausgeschieden hat, an dem weder es selbst noch ein anderes Tier sich infizieren kann.

Welche Kotuntersuchung soll ich bei meinem Tier machen?

Die wichtigste Untersuchung bei Reptilien und Amphibien ist die "normale" Kotuntersuchung (Parasitologische Untersuchung). Hier wird die Reptilien-Probe mikroskopisch untersucht.  Dafür werden bei uns zwei Verfahren beim Reptil/Amphib angewendet (native Kotuntersuchung bzw. das Flotationsverfahren).

Welche Untersuchung auf Kryptosporidien?

Kryptosporidien spielen insbesondere bei Leopardgeckos bzw. Schlangen (z.B. Kornnattern) eine Rolle. Bei Verdacht auf Kryptosporidien (Cryptosporidium sp.) oder bei Reptilien in Quarantäne bzw. Neuzugängen kann eine Untersuchung auf Kryptosporidien sinnvoll sein. Hierzu bieten wir verschiedene Testverfahren an (sieh Einsendeschein), insbesondere empfehlenswert sind entweder das Kryptosporidien-Profil oder eine PCR-Untersuchung auf Kryptosporidien, um ein möglichst genaues Ergebnis zu erhalten. Möchte man nur ein Routine-Screening auf Kryptosporidien bei seinem Reptil testen, dann reicht der IFT (Immunfluoreszens-Test).

Muss jedes Tier einzeln untersucht werden in der Kotuntersuchung?

Tiere die gemeinsam gehalten werden können als Faustregel gemeinsam untersucht werden (Reptilien/Amphibien). Die Tiere stecken sich mit Parasiten infizieren sich schnell gegenseitig mit den Darmparasiten. Sitzen die Tiere also bereits seit einigen Monaten zusammen, genügt es meist von einem Tier pro Terrarium eine Probe zu untersuchen. Alternativ kann man den Kot von mehreren Reptilien und Amphibien zusammen untersuchen. Reptilien- und Amphibienarten sollten hier aber nicht „gemischt“ werden. Zeigt ein Tier offensichtlich Krankheitszeichen, sollte dies unbedingt einzeln untersucht werden.

Wie funktionieren Sammelproben bei Kotuntersuchungen?

Hierzu sollte der Kot von mehreren Tagen gesammelt werden (ca. 2-3 aufeinanderfolgende Tage), um die Nachweissicherheit zu erhöhen. Lässt man aber immer eine möglichst frische Probe eines einzelnen Tieres untersuchen. Die entnommen Kotmengen können derweil im Kühlschrank bei ca. 7 Grad Celsius gelagert werden.

Wie alt dürfen die Kotproben sein?

Die Proben sollten zur Kotuntersuchung bei Reptil möglichst frisch sein. Trocknen die Kotproben der Reptilien ein, z.B. weil sie über mehrere Tage gesammelt wurden, sterben manche Parasiten ab und sind somit nichtmehr nachweisbar. Die Kotproben der Reptilien /Amphibien sollten also maximal 3 Tage alt sein, bevor sie versandt werden. 

Kann man die Menge der Parasiten in der Kotuntersuchung identifizieren, die gerade in meinem Tier parasitiert?

Wir geben eine Graduierung der ausgeschiedenen Parasitenstadien an, die von + über ++ bis +++ reicht. Ein hochgradiger Befall kann aber auch vorliegen, wenn die Kotprobe nur wenig Parasitenstadien (z.B. Wurmeier) getestet wurden. Da jeder geringgradige Befall sich zu einem starken Befall entwickeln kann, sollte eine parasitäre Infektion immer therapiert werden.

Kotuntersuchungen bei Nachzuchten/neuen Reptilien?

Jedes Reptil oder Amphib sollte beim Erwerb auf Parasiten untersucht werden. Eine Kotuntersuchung ist unerlässlich. Parasiteninfektionen bei Reptilien/Amphibien sind nicht davon abhängig, ob es sich hier gerade um einen Wildfang oder eine deutsche Nachzucht handelt. Lediglich die vorkommenden Parasiten unterscheiden sich, bei Wildfängen findet man eher seltenere Parasiten (z.B. Pentastomiden, Spiruriden, Zestoden oder Trematoden). Auch bei Reptilien aus (deutschen) Nachzuchten sind sehr häufig Parasiten zu finden. Man sollte sich bei Erwerb der Reptilien/Amphibien nie auf die Aussage vom Verkaufenden verlassen, es sei den es liegen schriftliche Befunde vor, dass das Reptil/Amphib negativ auf Parasiten getestet wurde.

Versand der Kotprobe zu exomed ins Labor?

Die Proben müssen möglichst frei sein von Beimengungen wie Bodensubstrat, Urat (der kristalline Anteil des Urins bei Reptilien, weist eine weiße bis gelbliche Farbe und pastöse bis krümelige Konsistenz auf), Zellstoff, Watte und ähnlichem, da diese Beimengungen die Untersuchungen erschweren oder gar verfälschen können. Die Probe sollte so frisch wie möglich zur Untersuchung gelangen. Um ein Austrocknen der Probe zu verhindern, empfiehlt es sich, wenige Tropfen Leitungswasser zuzufügen. Ideal als Versandröhrchen sind handelsübliche Stuhlprobenbehälter („Kotröhrchen“) oder bei kleinen Reptilien auch Eppendorff-Röhrchen. Bitte einen gepolsterten Umschlag verwendenden und ausreichend frankieren. Idealerweise benötigt die Post ca. einen bis zwei Werktage, bis die Kotprobe des Reptils bei uns im Labor ankommt. Eine Kühlung der Probe ist nicht notwendig.-

Mein Reptil oder Amphib hat Parasiten? Was tun?

Wenn wir Parasiten nachweisen, geben wir in unseren Befunden genaue Handlungsanweisungen sowie eine empfohlene Therapie an. Mit diesem Befund können dann entsprechende Medikamente (z.B. Wurmkuren für Reptilien) direkt bei jedem Tierarzt oder jeder Tierarztpraxis abgeholt werden. Ein Versand von verschreibungspflichtigen Medikamenten (zu denen Wurmkuren in Deutschland zählen) ist gesetzlich nicht erlaubt und strafbar. Insofern sind keine Medikamente von uns zu beziehen.

Woher kommen Parasiten bei Reptilien?

Reptilien und Amphibien werden häufig schon mit den Parasiten gekauft. Leider werden immer noch nicht ausreichend Kotproben/Kotuntersuchungen bei Reptilien und Amphibien untersucht. Auch eine Urlaubsunterbringung im Zooladen kann eine Ursache für eine Parasiteninfektion sein. Parasiten scheiden wie gesagt auch Eier etc. aus, den denen sich die Wirte (Reptilien, Amphibien, aber auch andere Tiere) anstecken und so Parasiten permanent mit sich rumschleppen können.

Darmparasiten beim Hamster

Ob Goldhamster oder Zwerghamster, die kleinen Nagetiere haben sich in den letzten Jahren zu immer beliebteren Heimtieren des Menschen entwickelt. Mit dieser Entwicklung stellen sich im Netz aber auch vermehrt Fragen zu deren Erkrankungen. Insbesondere über Infektionen mit Magen-Darm-Parasiten, die zu den sog. Endoparasiten (also inneren Parasiten) zählen, gehen die Meinungen noch weit auseinander. Welche dieser Parasiten beim Hamster nun häufig vorkommen und wie man sie erkennt und bekämpft, wollen wir hier einmal zusammenfassen.

"Pfriemenschwänze“ (Oxyuriden) beim Hamster

Oxyuriden sind Würmer, die vorwiegend im Verdauungstrakt von Säugetieren parasitieren. Studien über Goldhamster (Mesocricetus auratus) haben gezeigt, dass die Infektion mit „Pfriemenschwänzen“ (Oxyuriden, genauer Syphacia mesocriceti und Syphacia criceti) die häufigste bei Hamstern darstellt. Unserer Erfahrung nach weisen wir Oxyuriden bei Hamstern von allen Parasiten am häufigsten nach. Zudem sind Hamster auch für Syphacia muris empfänglich, die normalerweise eher bei Ratten oder Mäusen vorkommen.

Ansteckung:

Um zu verstehen, wie sich Hamster mit Oxyuriden anstecken, muss man deren Entwicklungszyklus nachvollziehen: Die erwachsenen fadenförmigen Würmer sitzen im Verdauungstrakt der kleinen Nagetiere: Die weiblichen Oxyuriden produzieren hier Eier, die mit dem Kot ausgeschieden werden. Die Eier bleiben dann an der Analregion der Tiere kleben, weshalb man sie hier auch für die Diagnose absammeln kann (s.u.). Über gegenseitiges Putzen können die Würmer dann leicht über das Maul übertragen werden. Auch verteilen die Hamster die Eier bei der Fortbewegung im Käfig. Insbesondere an Futter und Wassernäpfen kommt es zur Übertragung, weil andere Tiere die Eier dann über den Mund bzw. das Maul aufnehmen. Die Infektion geschieht also fäkal-oral. 

Die Oxyuriden leben im Blinddarm der Hamster und konkurrieren hier mit ihm um seine Nahrung. Hierbei ist wichtig zu erwähnen, dass die meisten Infektionen ohne jegliche Ausprägung klinischer Symptome stattfinden. Sie werden als inapparent bezeichnet. 

Wenn klinische Symptome (also Krankheitsanzeichen) auftreten, können diese sehr unspezifisch sein: reduzierter Appetit, Apathie und Abmagerung lassen sich am häufigsten beobachten, milder Durchfall kann außerdem auftreten. Bei einer hohen Wurmbelastung können schwere Verläufe wie Darminvaginationen (ein Teil des Darms stülpt sich in einen anderen Teil ein) oder einen Rektumprolaps (der Enddarm stülpt sich durch den Anus) auftreten. Das passiert, weil die Hamster versuchen, die Würmer herauszupressen. 

Um einem solchen Verlauf vorzubeugen raten wir zu einer Kotuntersuchung, wenn die oben genannten unspezifischen Symptome auftreten. Für den Erregernachweis kann man aus der Analregion mit einem Streifen Tesafilm einen Abklatsch durchführen und diesen unter einem Mikroskop untersuchen. Ein anderes Verfahren ist das Flotationsverfahren, bei dem nach den Syphacia-Eiern bzw. Eiern von anderen Oxyuriden gesucht wird, die sich unter dem Mikroskop Orangenschalen-förmig darstellen. Im Labor wird bei exomed die Kotprobe zusätzlich noch im Nativpräparat (also frisch) auf Eier und erwachsene Würmer untersucht. 

Allgemein gilt: Wurde eine Infektion mit Oxyuriden beim Hamster nachgewiesen, sollte immer eine Therapie erfolgen, auch wenn keine Symptome auftreten! Die Infektion mit Oxyuriden kann eine Immunsuppression zur Folge haben und andere Erkrankungen begünstigen.

Die Therapie erfolgt beim Tierarzt/in mit Fenbendazol (Panacur) als Paste über das Maul. Fenbendazol wird zur Entwurmung eingesetzt und wirkt nebenbei auch gegen manche einzelligen Parasiten wie zum Beispiel gegen Giardien. Sollte im Fall einer Gruppenhaltung ein Tier betroffen sein, ist es ratsam, auch die anderen Tiere zu behandeln. Der Käfig und alles Inventar (z.B. Futternäpfe) sollten außerdem mit heißem Wasser gereinigt und im Anschluss desinfiziert werden. Weiterhin sollte man auch darauf achten, dass die Einstreu auch erneuert wird.

 

Die Eier der Oxyuriden kontaminieren Oberflächen, Futter-und Wassernäpfe 

Bandwürmer beim Hamster

Andere Würmer, die bei Hamstern vorkommen sind sogenannte Zestoden (Bandwürmer), genauer gesagt die Erreger Rodendolepis nana und Rodendolepis diminuta (früher Hymenolepis genannt). 

Anders als die Oxyuriden parasitieren die erwachsenen Parasiten im Dünndarm der Hamster, indem sie sich mit ihrem Saugnapf (Scolex) in der Darmwand der Hamster verankern. Für die Entwicklung ist es wichtig zu wissen, dass die Bandwürmer Zwitter sind (sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsteile sind vorhanden). Über die Gebärmutter der Würmer werden um die hundert befruchtete Eier ausgeschieden, die über den Kot des Hamsters in die Umwelt gelangen. Da die Eier in der Umwelt sehr widerstandsfähig sind, können sich noch einige Zeit (ca. zwei Wochen) nach der Ausscheidung andere Tiere damit infizieren. 

Zwischenwirte der Bandwürmer:

Bei vielen Bandwurmarten (am bekanntesten der Fuchsbandwurm – Echinococcus multilocularis) wird für einen vollständigen Entwicklungszyklus ein Zwischenwirt (z.B. eine Maus) benötigt, in dem sich aus den Eiern eine Larve entwickeln kann. Diese Larve dringt über die Darmwand in die Pfortader und über diese in die Leber ein. Hier bildet sich aus der geschlüpften Larve ein Zwischenwirtstadium (sog. Zystizerkus), welches eine Blase mit zäher Flüssigkeit und mehreren Kopfanlagen der Bandwürmer darstellt. Im Falle des Fuchsbandwurmes schließt sich der Entwicklungszyklus, sobald ein Fuchs einen infizierten Zwischenwirt frisst. 

Der Zwischenwirt bei den Bandwürmern des Hamsters ist meistens ein Käfer oder aber auch Flöhe. Der „Hamsterbandwurm“ R. diminuta benötigt ebenfalls einen Zwischenwirt, hier insbesondere Flöhe, oder Insekten. Eine Besonderheit bei der Infektion von Hamstern mit R. nana (auch „Zwergbandwurm“ genannt) ist, dass hier vermutlich kein Zwischenwirt benötigt wird, um die Entwicklung der Würmer zu vervollständigen. Ohne den Wirtswechsel vom Zwischenwirt zum Endwirt (Hamster) kann die Entwicklung der Würmer also deutlich schneller verlaufen und sich somit auch im Käfig schnell anreichern. 

Nachweis, Therapie und Relevanz von Bandwürmern beim Hamster

Der Tierarzt bzw. die Tierärztin findet die Eier der Bandwürmer über das Flotationsverfahren. Makroskopisch (mit dem bloßen Auge) kann man unter Umständen auch erwachsende Würmer im Kot erkennen, wenn diese in der Kotprobe ausgeschieden werden. Die Therapie erfolgt mit dem Wirkstoff Praziquantel, welcher gegen verschiedene Würmer zur Entwurmung beim Tierarzt verwendet wird. Außerdem stellt die Infektion mit R. nana auch eine Gefahr für den Menschen, insbesondere Kinder (zoonotisches Potential) dar. In der Regel treten keine Symptome auf. Hierbei kann sich nach der Infektion aber auch eine schwerwiegende Entzündung der Darmschleimhaut (Enteritis) entwickeln. Die Bandwürmer sitzen auch beim Menschen im Dünndarm und können hier parasitieren. Bei der Haltung von Hamstern sollte demnach ein besonderer Wert auf Hygiene gelegt werden, besonders wenn Kinder mit im Haushalt leben. 

Infektionen mit Einzellern (Protozoen) beim Hamster

Die Infektion mit diesen kleinen parasitären Lebewesen kommt zwar häufig vor, zumeist aber ohne Anzeichen von klinischen Symptomen beim Hamster. Das bedeutet eine solche Infektion bleibt meistens unbemerkt. 

Zu dieser Gruppe einzelliger Parasiten gehören beim Hamster Giardia muris, Giardia mesocricetus, Spironucleus muris, Cryptosporidium sp., sowie Trichomonas sp. Hiervon treten insbesondere Giardien mit Abstand am Häufigsten auf.

Wie auch bei anderen Säugetieren werden die erwachsenen Protozoen (sog. Trophozoiten) auch beim Hamster im Dünndarm oder Dickdarm angetroffen. Von dort aus scheiden die Erreger äußerst widerstandsfähige Zysten in den Blinddarm der Hamster aus. Wenn die Zysten über den Kot ausgeschieden werden, können sie längere Zeit in der Umwelt überleben und weitere Individuen anstecken. 

Ihr Auftreten wird vor allem durch äußere Stressfaktoren und auch Mangelerscheinungen durch falsche Ernährung begünstigt. Sie sind sogenannte fakultativ pathogene Erreger, können also unter bestimmten Umständen eine Erkrankung hervorrufen. Eine starke Vermehrung der Parasiten findet besonders bei immunsupprimierten Tieren statt. Beispielsweise eine bakterielle Infektion kann somit eine Infektion mit Protozoen begünstigen. 

Symptome solch einer Infektion können, müssen also nicht auftreten. Es kann zu starkem, wässrigem Durchfall kommen und zu einem stark aufgeblähten Bauch. Die Region rund um den After kann sich kotverschmutzt darstellen. Weitere unspezifische Symptome können Apathie, Inappetenz und glanzloses, struppiges Fell sein. 

Die Diagnose wird beim Tierarzt gestellt. Hierfür wird eine Sammelkotprobe von 3 Tagen abgegeben, die auf einem Objektträger im Ausstrich nachgewiesen werden können (sog. Nativpräparat).

Die Eier von Kryptosporidien können mit einer speziellen Färbung (Karbolfuchsinfärbung nach Heine) angefärbt werden und damit besser erkannt werden, alternativ stehen auch noch weitere, „genauere“ Nachweismethoden zur Verfügung (IFT; ELISA; PCR). Besonders gut eigenet sich das Immunfluoreszenz Verfahren zum Nachweis von Kryptosporidien (sog. IFT). Hierbei leuchten die Erreger unter besonderem Licht bläulich-grün. 

Giardien beim Hamster

Für ein genaues Ergebnis beim Verdacht auf Giardien kann man einen ELISA-Antigen-Test machen. Im Labor (u.a. bei exomed – also uns) besteht die Möglichkeit, die Giardien mit einem sogenannten ELISA-Test nachweisen zu lassen. Studien haben gezeigt, dass der ELISA eine höhere Sensitivität aufweist als ein frei verkäuflicher Schnelltest. Das bedeutet, er misst genauer und wird demnach als der "beste Test" angesehen, um eine Giardien-Infektion sicher nachzuweisen. 

Bei einer Infektion mit Giardien produzieren diese im Kot speziellenAntigene, die an die aufgetragenen Antikörper auf den Platten binden können. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Protein, das die Giardien abgeben, während sie sich im Verdauungstrakt des Wirtes vermehren. Dieses Antigen ist demnach nur bei einer bestehenden Infektion mit Giardien vorhanden und auch ohne Auftreten von infektiösen Zysten oder Trophozoiten im Kot der Tiere zu finden. Die Antikörper sind außerdem mit einem anderen Baustein, einem Enzym, so verbunden, dass dieses bei einer bestehenden Infektion eine chemische Reaktion ablaufen lässt. In diesem Fall erkennt man eine positive Reaktion daran, dass dabei ein Farbwechsel stattfindet. Weil man hier ein Antigen nachweist, zählt man den Test zu den sogenannten Antigen-Tests.

Therapie von Giardien beim Hamster und Prüfung des Behandlungserfolgs

Für eine Therapie werden vor allem zwei Wirkstoffe angewendet:

Metronidazol („Metrobactin“) über 5-7 TageFenbendazol („Panacur“) über 7 Tage

Bei starkem Befall muss unter Umständen ein wirksames Antibiotikum (z.B. Enrofloxacin) gegen bakterielle Sekundärinfektionen angewendet werden. Sollte starker Durchfall auftreten, müssen auch diese Symptome symptomatisch behandelt werden („Durchfalltherapie“). Infusionslösungen mit Elektrolyten, Glucose und Vitaminen helfen hierbei. Sind die Tiere stark aufgebläht, hilft möglicherweise Dimeticon (sog. Antitympanicum). Gegen starke Bauchschmerzen kann ein Schmerzmittel (Metamizol) gegeben werden.

Nach erfolgter Therapie empfehlen wir eine Kontrolluntersuchung nach mindestens drei Tagen, spätestens aber 7 Tage nach der Behandlung. Drei Tage sollte man mindestens warten, weil auch nach einer erfolgreichen Therapie noch abgetötete Reste der Giardien mit dem Kot ausgeschieden werden können. Diese würden das Ergebnis fälschlicherweise positiv ausfallen lassen, obwohl eigentlich ein Therapieerfolg zu verzeichnen ist. Länger als 7 Tage sollte man allerdings auch nicht warten, weil bei einer nicht erfolgreichen Therapie bis zu dem Zeitpunkt noch viele andere Individuen mit den ausgeschiedenen Giardien-Stadien angesteckt werden können. 

Welche Kotuntersuchungen sind für Hamster zu empfehlen?

Hier bei exomed bieten wir ein Gastro-basic Profil für Säugetiere (auch Hamster) an, das eine native Kotuntersuchung, ein kombiniertes Flotations-/Sedimentationsverfahren und einen ELISA-Test auf Giardien beinhaltet. Dieses Profil bietet eine gute Routineuntersuchung auf die häufigsten Parasiten beim Hamster (u.a. Oxyuriden, Bandwürmer, Kokzidien und Giardien). Wir empfehlen diese einmal jährlich und bei Neuzugängen durchzuführen. Die Kosten für diese Untersuchung liegen bei uns im Labor bei ca. 40€. Auch bei entsprechenden Durchfall-Symptomen, starker Abmagerung, oder anderen oben genannten Symptomen ist eine Kotuntersuchung sinnvoll. 

Giardien bei Hund und Katze – das Wichtigste zusammengefasst!

Was genau sind eigentlich Giardien?

Giardien (genauer Giardia duodenalis) bei Hund oder der Katze sind nicht selten! Giardien sind Magen-Darm-Parasiten, die man als HalterIn von Hund und Katze unbedingt auf dem Schirm haben sollte: Giardien sind allerdings keine Würmer, sondern einzellige Lebewesen (sogenannte Protozoen), deren Form der einer Birne gleicht. Sie machen in der Tiermedizin eine der häufigsten Ursachen für Durchfall bei Hund und Katze aus und befallen neben jungen Hunden und Katzen auch Kinder (zoonotisches Potential). Deswegen ist neben der Therapie der Tiere auch auf eine strenge Hygiene zu achten. Doch dazu später mehr!

Woher kommen die Giardien?

Die Ansteckung mit den Giardien (Giardia doudenalis) erfolgt meist über einen direkten Kontakt mit infizierten anderen Hunden oder Katzen oder auch deren Kot. Die kleinen Parasiten werden zahlreich über den Kot von infizierten Jungtieren ausgeschieden als sogennannte Giardien-Zysten. Danach sind sie sofort in der Lage, andere Jungtiere anzustecken. Die Ansteckung mit Giardien erfolgt durch die Aufnahme mit dem Mund, wenn die Tiere mit dem Maul Kontakt zu anderen inifzierten Tieren, oder deren Kot haben (sog. Schmutz-und Schmierinfektion). Dies geschieht besonders schnell in Zwingerhaltung und Tierheimen, wo viele Tiere auf engem Raum gehalten werden. Eine weitere Ansteckungsquelle stellt infiziertes Trinkwasser dar.

Wieso verursachen die Giardien Durchfall?

Die Giardien durchlaufen im Verdauungstrakt des Tieres zwei Entwicklungsstadien. Die infektiöse Zyste, mit der sich das Tier über das Maul angesteckt hat, ist dabei die Dauerform, mit der die Parasiten in der Umwelt überleben können. Nachdem Sie den Dünndarm erreicht haben, entwickeln sich die Zysten zu ihrer Entwicklungsform (vegetative Form), den sogenannten Trophozoiten (trophos – griech. Ernährung). Giardien besitzen sogenannte Haftscheiben, mit denen sie in der Lage sind, sich in der Dünndarmwand zu verankern, um dem Wirt die Nahrungsbestandteile strittig zu machen. Die Anheftung hat eine Entzündung des Darmes, einen starken Flüssigkeitsverlust und eine mangelhafte Nährstoffverwertung als Folge. Häufig bemerkt man die Giardieninfektion dann an Fressunlust, Durchfall oder auch Abmagerung.

Wie bemerke ich, dass mein Tier Giardien hat?

Zwischen Aufnahme der Zysten und Beginn der Symptome können vier bis 16 Tage vergehen. Durch die Anheftung der Trophozoiten im Dünndarm und den damit einhergehenden Nährstoffmangel und Flüssigkeitsverlusten, können die infizierten Tiere oft schnell an Gewicht verlieren, ausgetrocknet sein und meistens wässrigen Durchfall absetzen. Dieser kann unter Umständen auch mit Schleim und Blut vermengt sein.

Ein häufig beobachtetes Phänomen ist ständiger Gewichtsverlust bei noch erhaltendem Appetit. Trotzdem können die Hunde und Katzen auch Erbrechen zeigen. Beim Tierarzt können die Tiere außerdem hohes Fieber aufweisen. 

Klinische Symptome ("Krankheitsanzeichen") zeigen vor allem 2-3 Monate alte Welpen, bei älteren Tieren verläuft die Infektion aber meist unbemerkt. Gefährdet sind neben den Jungtieren aber auch ältere, immungeschwächte und anderweitig kranke Tiere. Hormonelle Erkrankungen, aber auch kohlenhydratreiche Ernährung fördern die klinische Manifestation (Durchfall, Fressunlust, uws.). Da viele Aspekte die klinischen Symptome bestimmen, spricht man bei einer Infektion mit Giardien von einer Faktorenkrankheit.

 

Giardien Zysten in der Flotation von einem Hund

 

Die wichtigsten Symptome einer Giardien-Infektion (sog. Giardiose) im Überblick:

akuter, bis chronischer Durchfall mit wässriger Konsistenz, manchmal gelblich (Fett), oder mit Blut,-oder Schleim beigemengt.rapider Gewichtsverlust bei erhaltenem Appetit, DehydratationFieber und Erbrechen sind nicht auszuschließen.

Wie erfolgt der Giardien-Nachweis beim Tierarzt/ im Labor?

Hierfür wird eine Sammelkotprobe von 3 Tagen in einem Probenröhrchen gesammelt (erhältlich beim Tierarzt und in der Apotheke). Wichtig ist, dass von dem Kot an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine kleine Menge gesammelt wird, da die Giardien nicht jeden Tag ausgeschieden werden. Damit möchte man vermeiden, dass das Ergebnis negativ ausfällt, obwohl das Tier eigentlich infiziert ist (sog. falsch-negatives Ergebnis).

Der Tierarzt entnimmt aus der Kotprobe mit einem Tupfer etwas Material und sucht mit Hilfe eines Schnelltests nach ganz bestimmten Bestandteilen der Giardien – also sogenannten Antigenen. 

Fällt der Schnelltest positiv aus, ist in jedem Fall von einer Infektion auszugehen. Wichtig ist dabei auch, nach erfolgter Behandlung (ca. 2-3 Wochen) den Test zu wiederholen, um eine eventuelle Neuinfektion aus der bereits kontaminierten Umwelt auszuschließen.

Im Labor (u.a. bei exomed – also uns) besteht die Möglichkeit, die Giardien mit einem sogenannten ELISA-Test nachweisen zu lassen. Studien haben gezeigt, dass der ELISA eine höhere Sensitivität aufweist als der Schnelltest. Das bedeutet, er misst genauer und wird demnach als der "beste Test" angesehen, um eine Giardien-Infektion sicher nachzuweisen. 

Bei einer Infektion mit Giardien produzieren diese speziellen Antigene, die an die aufgetragenen Antikörper auf den Platten binden können. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Protein, das die Giardien abgeben, während sie sich im Verdauungstrakt des Wirtes vermehren. Dieses Antigen ist demnach nur bei einer bestehenden Infektion mit Giardien vorhanden und auch ohne Auftreten von infektiösen Zysten oder Trophozoiten im Kot der Tiere zu finden. Die Antikörper sind außerdem mit einem anderen Baustein, einem Enzym, so verbunden, dass dieses bei einer bestehenden Infektion eine chemische Reaktion ablaufen lässt. In diesem Fall erkennt man eine positive Reaktion daran, dass dabei ein Farbwechsel stattfindet. Weil man hier ein Antigen nachweist, zählt man den Test zu den sogenannten Antigen-Tests.

 

eine Giardien-Zyste von einem Hund 

Wie entstehen die Kosten für einen ELISA-Test auf Giardien? 

Wir bei exomed im Labor wenden ausschließlich den sogenannten ELISA-Test an. Dieser ELISA-Test ("ProSpecT - Mikroplate Assay") kostet inklusive Mehrwertsteuer 25,79€ (transparent zu sehen auf der Website auf unseren gängigen Einsendeformularen) für PrivathalterInnen.

Reine Materialkosten, die bei der Anwendung entstehen, bewegen sich zwischen etwa 3-4 Euro pro Kotprobenuntersuchung auf Giardien. Hierzu gehören die Platten, auf denen die speziellen Antikörper (GSA 65 – Giardia spezifische Antikörper von Kaninchen) aufgebracht sind, sowie für den Test notwendige Reagenzien.

Neben den Materialkosten muss man natürlich auch den zeitlichen Aufwand miteinbeziehen: Während ein SNAP-Test und andere Schnelltests auf Giardien weit weniger Zeit in Anspruch nehmen (ca. 10-30 Minuten mit ca. einer Minute Arbeitszeit), muss der ELISA Test etwa eineinhalb bis zwei Stunden stehenbleiben, bis die womöglichen Reaktionen verlässlich abgelesen werden können. Die Arbeitsschritte vorher und nachher beinhalten das Auftragen der verdünnten Kotprobe, das Waschen und das Aufbringen verschiedener Lösungen. Insgesamt benötigt man für alle Schritte zusammen also etwa weitere 10 bis 15 Minuten reiner Arbeitszeit.

Wieso also ist der ELISA-Test auf Giardien aus dem Labor sinnvoll? Der zeitliche Mehraufwand lohnt sich laut klinischen Studien deswegen, weil die Sensititvität (96%) und die Spezifität (98%) bessere Werte liefern als der Schnelltest. Die Ergebnisse sind also genauer und falsche Ergebnisse werden eher vermieden. Der Preis beinhaltet des Weiteren einen tierärztlichen Befund, eine Empfehlung über die Therapie und Tipps zu Bekämpfungsmaßnahmen, sowie die Möglichkeit bei Fragen telefonisch Rücksprache zu halten.

Therapie von Giardien:

Bei der Behandlung kommen vor allem zwei Medikamente zum Einsatz:

Metronidazol: wirkt bakterizid gegen anaerobe Bakterien und vor allem antiparasitisch gegen Protozoen (z.B. Giardien).Fenbendazol (Panacur®): hat weniger Nebenwirkungen als Metronidazol und wird außerdem auch häufig zur Entwurmung verwendet.

Des Weiteren erfolgt eine symptomatische Therapie gegen den Durchfall und die Dehydratation beim Tierarzt.

Partnertiere, die im selben Haushalt leben, sollten ebenfalls behandelt werden! Oftmals sind Hunde und Katzen infiziert, aber bei ihnen bricht keine Erkrankung aus, sie bleibt also unbemerkt. Man bezeichnet solch eine Infektion als "latent". Die latent infizierten Tiere können allerdings trotzdem infektiöse Giardien-Zysten ausscheiden, andere Tiere dadurch anstecken und sollten deshalb auf jeden Fall mitbehandelt werden.

Während der Behandlung sollte auf eine kohlenhydratreiche Fütterung sowie auf Milchprodukte verzichtet werden. Die Umgebung bitte mit wirksamen Desinfektionsmitteln behandeln: Wirksame Mittel sind z.B. Endosan Forte und/oder Neopredisan (erhältlich bei großen Versandhandelsunternehmen).

Wichtige Hygienemaßnahmen bei Giardien-Infektion:

Wenn sich ein Hund oder eine Katze mit Giardien angesteckt hat, ist es oft schwierig diese Infektion dauerhaft zu beenden. Nur wenige Erreger sind nötig, um weitere Hunde und Katzen anzustecken. Giardien sind in der Umwelt relativ widerstandsfähig und unmittelbar nach der Ausscheidung in die Umwelt ansteckend. Somit führen sie immer wieder zu neuen Infektionen, weshalb es wichtig ist, diese Infektionskette dauerhaft zu unterbrechen. 

Wie sollte man bei der Bekämpfung von Garidien vorgehen?

Häufiges Sammeln und Entsorgen von Kot und KotrestenReinigen von allen Oberflächen, die möglicherweise mit Kot in Berührung gekommen sein könnten (Böden, Wände usw.) Wenn möglich einen Dampfstrahler mit einer Mindesttemperatur von 80° C benutzen. Die Oberflächen nach der Reinigung gut abtrocknen und desinfizierenDesinfektion mit geeigneten Desinfektionsmitteln. Bei Unsicherheit wirksame Desinfektionsmittel beim Tierarzt/der Tierärztin erfragenFutter- und Trinkgefäße täglich mit kochendem Wasser säubern und gründlich abtrocknenKatzentoilette täglich mit kochendem Wasser säubernDecken und Kissen bei 90° C waschen. Nicht waschbare Gegenstände über den Hausmüll entsorgenKratzbäume gründlich absaugen und reinigenHunde und gegebenenfalls Katzen baden und gründlich shampoonieren. Die dabei beabsichtigte Elimination der Giardia-Zysten gelingt besonders gut mit Chlorhexidingluconat-haltigen Produkten. Anhaftende Kotreste entfernen und ggf. lange Haare im Bereich des Anus scherenStrikt auf die eigene Hygiene achten! Insbesondere bei immungeschwächten Personen und Kleinkindern. Nach jedem Umgang mit Hunden oder Katzen gründlich die Hände waschen!

Stellen Giardien für den Menschen eine Gefahr dar?

Giardien sollte man definitiv nicht unterschätzen! Manche Arten von Giardien (z.B. G. duodenalis) stellen vor allem für Kleinkinder, aber auch für erwachsene, immungeschwächte Menschen eine ernstzunehmende Durchfallerkrankung dar. Eine solche Krankheit, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden kann, nennt man eine Zoonose. Die Infektion gehört zu den zehn häufigsten Parasitosen bei Menschen. Die Ansteckung mit Giardien beim Menschen erfolgt hier meist über mit infiziertem Kot verschmutztes Trinkwasser oder rohes Gemüse, jedoch kann es auch zur Ansteckung an Giardien-infizierten Tieren kommen.

Labordiagnostik

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Parasitologie, Mikrobiologie, Sektionen, uvm.

Ich persönlich halte sehr viel vom Exomed Labor und bin froh, diese an meiner Seite zu haben, sie helfen mir schnell weiter, meine Tiere gesund zu bekommen, wenn sie krank sein sollten. Der Befund wird schnell kontrolliert und per Mail zu geschickt. Und die Preise sind auch akzeptabel. Ich kann Exomed gut und gerne weiter empfehlen

Charly Braun

Bin wie immer begeistert! Schnelle Bearbeitung! Nette kompetente Beratung und es wurde sogar in meiner ungünstigen Situation obendrauf noch Rücksprache mit dem Tierarzt vor Ort zwecks Medikamentenverordnung gehalten! Nun kann mein Tier zum Glück endlich geheilt werden! Tausend Dank! 🙏🏼

Elli Spirelli

Habe das erste Mal eine Probe von Exomed untersuchen lassen. Fand es total super, dass man mich angerufen hat um noch mal einige Punkte zu klären. Sehr professionell! Danke ! Werde Exomed definitiv weiter empfehlen

Carmen Weibrecht